Was bin ich Wert – Preisgestaltung und Bloggerrelations

Als Blogger freut man sich über Kundenanfragen. Und hier stellt sich dem Blogger meist die Frage – was kann ich für einen Beitrag dem Kunden in Rechnung stellen. Richtwerte gibt es hierbei nicht. Und auch nicht nur ist die Reichweite entscheidend. Du rechnest durch, wie lange du im Schnitt für einen Beitrag brauchst. Da ist nicht nur das reine Schreiben zu beachten, sondern auch die Zeit für Recherche und das Überarbeiten. Dies wird immer wieder gern vergessen und man bietet seine Leistungen zu günstig an.

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Der Umgang mit Bloggern und alles rund um Bloggerrelations

Ich hatte es ja schon des öfteren hier im Blog beschrieben, wie ich mit den Umgang mit Bloggern nicht vorstelle und was der Sinn hinter Bloggerrelations eigentlich ist. Viel hat sich in den letzten Monaten, soweit ich das beobachte, nicht geändert. Die Anfragen von Agenturen werden mehr, sie werden aber nicht unbedingt professioneller. Maximilian Buddenbohm hat es gut auf kress.de zusammengefasst. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu schreiben. Oder doch?

Was ist so schwer, ein paar Punkte zu berücksichtigen? Liebe Agenturen, verratet es mir bitte.

Bloggerrelations reloaded

Eigentlich will ich zum Thema Bloggerrelations gar nichts wiederholen. Doch manche E-Mails von Agenturen lassen mir keine andere Wahl. In den letzten Jahren sind Agenturen aus dem Boden geschossen, die alle “irgendwas mit Blogs” anfangen wollen. Zu Beginn verkauften sie Links, das klappte einige Zeit lang gut, doch dann strafte Google sie ab und sie suchten nach einem neuen Betätigungsumfeld. Wenn das alles google-/suchmaschinenkonform läuft, ist das nur legitim. Denn Veränderung hält jung.

Wenn sie dann jedoch nicht micht der Zeit gehen und merken, dass Blogs und die hinter ihnen stehenden Blogger sich verändert haben, dann sollten sie ihr Geschäftsmodell noch einmal überdenken. Blogs sind keine kostenlosen Linkschleudern mehr. Es wird bei den erfolgreichen Blogs sehr viel Liebe und Herzblut investiert. Themenrecherche, Auswahl von geeignetem Bildmaterial, Schreiben, Überarbeiten, Publizieren. Dass dies auch alles in gewisser Form finanziert werden muss, sollte klar sein.

Blogs stellen Mediakits zur Verfügung. Bei einer guten Zusammenarbeit wird nicht nur auf die Zahlen und die 1:1 Situation geschaut. Auch ein Blog mit “wenigen” Lesern kann dem Kunden eine entsprechende Reichweite bieten. Doch oftmals endet es beim Feilschen. Das ist der falsche Weg. Wirklich.

Aber es gibt auch Agenturen, die ihr Handwerk verstehen und eine Art Wertschätzung in ihren Kodex aufgenommen haben. Das sollte man sich vielleicht einmal näher ansehen.

Reich ich euch den kleinen Finger – nehmen PR-Agenturen gleich beide Hände

… und dann kann ich nicht mehr schreiben

In letzter Zeit häufen sich Blogposts, Expertenbeiträge etc. um das Thema Bloggerrelations – wie man denn nun schön mit den Bloggern, diesen Amateuren, zusammenarbeiten kann, was man dafür zahlen muss – am besten nichts, denn sie bekommen ja die 1000mal durchgewirbelte PR-Meldung zum Fraß vorgeworfen. Was, darüber magst du nicht berichten? Selber schuld.

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